Verwendung des Gendersternchens ist keine Diskriminierung

Die Verwendung des sogenannten Gendersternchens (*), stellt nach Ansicht des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein keine Diskriminierung für Menschen mit nicht binärer Geschlechteridentität dar.

Das Gendersternchen diene einer geschlechtersensiblen und diskriminierungsfreien Sprache und sei auf eine Empfehlung der Antidiskriminierungsstelle der Bundesregierung zurückzuführen.

 

Folglich können bei der entsprechenden Verwendung in Stellenanzeigen keiner Entschädigungsansprüche nach dem AGG geltend gemacht werden.

 

LAG Schleswig-Holstein v. 22.06.2021, 3Sa 37 öD/21

 

Veröffentlichung:

https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/portal/t/2o3m/page/bsshoprod.psml;jsessionid=C7DDBE0C3F649416A2D2BE582B113E12.jp14?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=1&fromdoctodoc=yes&doc.id=JURE210010947%3Ajuris-r02&doc.part=L&doc.price=0.0&doc.hl=1

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