Vorsicht bei Zahlungen mit Kreditkarte.

Trotz Betrugsmasche bleibt der Kunde auf dem Schaden sitzen.

Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat entschieden, dass Bankkunden bei missbräuchlicher Verwendung von Zahlungskarten keinen Ersatzanspruch gegen die Bank haben, wenn sie sich bei einem vorgetäuschten Abbruch der Transaktion keinen Beleg aushändigen lassen und dulden, dass sich der Zahlungsempfänger mit Kartenlesegerät und Zahlungskarte aus dem Sichtfeld bewegt.


AG Frankfurt a. M., Urteil v. 06.08.2019, 30 C 4153/18

Kommt es also beim Zahlungsvorgang zu einem vergeblichen Störungen/Abbrüchen, ist dem Kunden dringlich zu empfehlen, sich einen entsprechenden Abbruchbeleg aushändigen zu lassen.


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