Weitere Niederlage für die Versicherungswirtschaft.

Zunächst hat das Landgericht die Einwendung der Versicherungswirtschaft widerlegt und einem Gastwirt wegen der pandemiebedingten Schließung seines Betriebes Versicherungsschutz zugesprochen.

Darüber hinaus erteilte das Gericht einer überwiegenden Praxis die Absage, auf die wegen Betriebsschließungen an die Corona-Geschädigten erbrachten Versicherungsleistungen, die vom Betriebsinhaber erhaltenen staatlichen Leistungen (z.B. Kurzarbeitergeld) anzurechnen. Auch sah das Gericht keine Schadensminderungspflicht, in Form der Einrichtung eines Außer-Haus-Verkaufs, als begründet an.

 

LG München I, Urteil v. 1.10.2020, 12 O 5895/20

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